19.01.2011
Büchermenschen in Deutschland
In ihrem neu erschienenen Titel „Büchermenschen in Deutschland“ untersucht sie die berufliche Situation von festangestellten und freiberuflich tätigen Frauen und Männern im deutschen Buchhandel und Verlagswesen. Ganz gleich ob Verlag, Sortiments- und Zwischenbuchhandel, Lektorat, Herstellung, Verlagsvertretung, Verleger oder Inhaber von Buchhandlungen – auf alle Bereiche der Branche gibt die Studie einen bemerkenswerten Ausblick. „Wir werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten eine zunehmende Feminisierung des Arbeitsmarktes insgesamt erleben“, vermutet Romy Fröhlich. Medienberufe im Segment Buchhandel und Verlagswesen seien dazu wissenschaftlich bisher noch nicht untersucht worden. Im Hinblick auf eine Weichenstellung für mehr Geschlechtergerechtigkeit speziell für Berufe aus dem Mediensegment verfolgt ihre Studie weiterführende Fragen. Wie zum Beispiel arbeiten Frauen und Männer in diesen Berufen? Wie stellen sie sich ihre berufliche Zukunft vor? Wie karriereorientiert sind sie? Wie steht es um ihre Arbeitszufriedenheit? Wie viel verdienen sie auf welchen hierarchischen Positionen? Können sie Beruf und Familie vereinbaren? Herausgekommen sind beeindruckende, erstaunliche und teils auch erschreckende Erkenntnisse, die leicht verständlich in zahlreichen Diagrammen dargestellt und anschließend erläutert werden. Eine hervorragende Lektüre für alle alten Hasen und Neueinsteiger im Buchhandel und Verlagswesen, die sich mal wieder dem Aha-Effekt hingeben wollen!Stephan Brünig
Romy Fröhlich: „Büchermenschen in Deutschland – Eine Studie über die berufliche Situation und die Bedingungen beruflicher Karrieren von Männern und Frauen im deutschen Buchhandel und Verlagswesen“, LIT Verlag, € 19,90, ISBN: 978-3-643-10940-8

